23.02.2006
Ab Mai neue Verkehrsanbindung für Schwerlastverkehr
Orts-Termin zur gemeinsamen Schwerlastverkehr-Anbindung von Craemer und dem Nachbarunternehmen Eudur/Peterburs an die B64.
Zum Termin auf der Baustelle trafen Vertreter beider betroffenen Unternehmen, der Gemeinde, der Planungsbüros und der Kanzlei des Fürsten zusammen, um sich vor Ort über den Stand der Bauarbeiten zu informieren.
"Ich hätte mir nicht vorstellen können, dass das mal so ein großes Bauwerk gibt" bekannte Craemer-Geschäftsführer Dr. Achim Brandenburg gleich zu Beginn des Ortstermins. Nach ersten Gesprächen Anfang der Neunziger und konkreteren Planungen den letzten Jahren ist inzwischen auch für die Öffentlichkeit optisch erkennbar, was hier nun Verwirklichung findet. Räumlich zwischen den beiden benachbarten Firmen gelegen wird insbesondere für den Schwerlastverkehr eine gemeinsame Anbindung an die B64 geschaffen. Auf der Craemer-Seite ist parallel zur Eisenbahnlinie verlaufend bereits eine Sandstein-Trockenmauer errichtet. Seit Januar entstehen dahinter die Grundmauern für ein neues Versand- und Pförtnergebäude. Daneben ist ein großzügiger LKW-Stellplatz und die Craemer-Einfahrt für den Schwerlastverkehr vorgesehen. Die Einfahrt zum Firmengelände von der Brocker Straße aus soll nach Fertigstellung der neuen Zufahrt nur noch von Besuchern bzw. dem Leichtverkehr genutzt werden.
Im Zuge der Bauarbeiten kann Craemer auch die Lagerfläche unter freiem Himmel erheblich vergrößern. Dr. Brandenburg betonte dabei, dass für die abgeholzten Bäume bereits erhebliche Neuanpflanzungen vorgenommen wurden und dass noch weitere geplant sind - es wird mit der Natur gearbeitet.
Dank der neuen Verkehrsanbindung werden auch drei private Bahnübergänge wegfallen. Ganz im Sinne der Bevölkerung müssen durchfahrenden Züge dann an weniger Übergängen pfeifen. Denn darüber hatten sich in der Vergangenheit Anwohner beschwert.
Nächster wichtiger Schritt in den kommenden Wochen ist die Verbreiterung der B64, damit in Fahrtrichtung Herzebrock eine Linksabbiegerspur für die neue Zufahrt eingerichtet werden kann. Das Forstamt des Fürsten hat hierzu nicht nur die notwendige Fläche zur Verfügung gestellt, sondern kümmert sich auch um entsprechende Aufforstungen.
Das Bauvolumen in Höhe von etwa 1.5 Mio. € wird zu jeweils einem Drittel von den beiden Betrieben und der Gemeinde Herzebrock-Clarholz getragen.
Die Bauarbeiten liegen gut im Zeitplan und die Fertigstellung ist für Ende Mai vorgesehen. Offizieller Einweihungstermin soll der 14. Juni, 10 Uhr, sein.




